Homepage von Monika und Siegmar Peter

 Eddie

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Wer ich bin?
Gestatten, Eddie, Chihuahua-Mix, geb. 2002, kastrierter Ruede, Schulterhoehe 26,5 cm, Gesamthoehe 35,5 cm,
Gewicht 6 kg (schwankend).   

                                               
        

Uebrigens bin ich wohl von adeliger Herkunft, denn ich werde oft "Runter vom Sofa" genannt, oder auch Ede, Grummelbacke, Kragenbaer, Schnuffel oder Stollentroll.

Goldene Jahre auf vier Pfoten

25.08.2016: Jetzt heisst es Abschied nehmen.
Nach einem gluecklichen Hundeleben ist Eddie heute ueber die Regenbogenbruecke gegangen. Danke fuer die wunderbare Zeit, die wir mit Dir verbringen durften. Eddie - Du Hund mit Charakter - Du fehlst uns so sehr!

Seit Fruehjahr 2016:
Autofahrten mag ich wegen meiner Hoer- und Sehprobleme gar nicht mehr. Bei gutem Wetter verbringe ich meine Freizeit am liebsten im Garten. Hier kenne ich mich aus und kann ganz allein meinen Beduerfnissen nachgehen.

Meine Augen machen mir jetzt auch tagsueber zu schaffen. Zwar versuche ich noch intensiv, meine vertraute Umgebung zu checken. Allerdings uebersehe ich dabei oft das ein oder andere Hindernis oder schaetze die Gegebenheiten falsch ein. Bei Spaziergaengen an der Leine nehme ich mir sehr viel Zeit und bewege mich in Zeitlupe fort. Mein Geruchssinn funktioniert einwandfrei, sodass ich ohne Leine wahrscheinlich unterwegs verloren gehen koennte.

Manchmal bleibe ich zu Hause einfach im Raum, in einer Ecke oder hinter einer Tuer stehen, veharre dort und ueberlege, was ich als naechstes tun will. Dem zielloses Umherwandern im trauten Heim haben meine Halter ein schnelles Ende gesetzt. Sobald ich Anzeichen von Unruhe zeige, werde ich vorsichtig in einen geraeumigen Transportkaefig bugsiert und die Tuer hinter mir geschlossen. Wenn mich meine Nase nicht taeuscht, liegen hier doch tatsaechlich Leckerchen auf dem weich gepolsterten Kissen. Na dann: Mahlzeit, einkuscheln und gute Nacht! Wenn es nur nach mir ginge, wuerde ich nur noch fressen, relaxen und schlafen.

Aus einem langjaehrigen aktiven und gelehrigen Begleiter mit Charakter ist ein 14 Jahre (76 Menschenjahre) alter, ruhiger und seniler Hundesenior geworden.

Ab Winter 2015:
Meine Menschen sagen, ich sei quasi ueber Nacht alt geworden und nennen mich jetzt liebevoll Opa. Im Haus wurde ein Schutzgitter angebracht, damit ich keine Alleingaenge mehr im Treppenhaus unternehmen kann. Automatisch oeffnende Tueren gibt es leider nicht, sodass ich das ein oder andere Mal unsanft von einer Glasscheibe gestoppt werde. 

Ich bin jetzt handzahm und viel anlehnungsbeduerftiger als frueher. Meine Welt verlangsamt sich. Meine Bewegungen werden gemaechlicher und die Nickerchen laenger. Beim Rausgehen bleibe ich erst einmal stehen und checke die Lage. Mein Hoer- und Sehvermoegen lassen immer mehr nach. Manchmal komme ich nicht, wenn ich gerufen werde, oder finde mich in gewohnter Umgebung schlechter zurecht. Ich weigere mich das ein oder andere Mal an Aktivitaeten teilzunehmen, die mir frueher so viel Spass gemacht haben sollen. Wandertouren liegen mir überhaupt nicht mehr. Kurze Spaziergaenge und Gassirunden um den Block mag ich dagegen sehr. Ich liebe es im Auto mitzufahren. Allerdings nicht mehr so gern in der Box, was ich mit Jaulen oder Winseln zum Ausdruck bringe. Lieber fahre ich vorschriftsmaessig angeschnallt auf der Rueckbank mit – so entgeht mir nichts!

Nach einer erneuten Zahnsanierung habe ich meine Backenzaehne verloren. Fressen ist ein famoser Spaß. Lag heute ueberhaupt schon etwas Essbares in meinem Hundenapf? An schlechten Tagen schmerzen meine Knochen oder ich habe Kreislaufprobleme. An guten Tagen bin ich der Jungspund mit Hummeln im Hintern, der ich einmal war. In letzterem Fall verstehe ich ueberhaupt nicht, warum meine Menschen dann so überrascht sind und ziemlich dumm aus der Waesche gucken. Die werden doch nicht etwa senil?

Bis Herbst 2015:
Im August 2015 wurde ich 13 Jahre alt, das entspricht ungefaehr 72 Menschenjahren. Ich bin fit und fuehle mich rundum wohl. Mein Dasein als Einzelhund geniesse ich sehr. Stundenweise allein zu bleiben macht mir gar nichts aus. In der Transportbox im Auto mitfahren, Freunde besuchen und Urlaubsreisen bereiten mir immer noch grosses Vergnuegen. Im Laufe der Jahre habe ich ein paar Zaehne verloren und Probleme mit meiner Sehfaehigkeit im Dunkeln. Von Zeit zu Zeit macht mir auch mein Gehoer zu schaffen.

Alter Hund - na und? Tages- und wetterabhaengig versuche ich zu entscheiden, ob ich lieber lange draussen spazieren gehe, die Seele im Garten bei einem Sonnenbad baumeln lasse, vor dem Kamin entspanne und/oder Streicheleinheiten einfordere. Agility zu Hause in unserem Garten, Intelligenzspiele und neue Tricks begeistern mich immer noch.

Meine Vorgeschichte
Seit dem Welpenalter lebte ich zusammen mit einem Pitbull-/Staffordshire-Hund in einer Familie mit vielen Problemen. Meine fruehere Pflegefamilie holte mich dort weg, als sie sah, dass man nach mir mit Fuessen trat. Nach kurzer Umgewoehnungszeit wurde ich in eine Familie mit Katzen und lebhaften Kindern vermittelt. Im Sommer 2004 verlor ich dann erneut mein Zuhause. Dort war kein Platz mehr fuer mich, weil ein kleiner Welpe ins Haus kam und mein Rudel in Urlaub wollte. Laut meinen zweiten Besitzern wollte ich mich nicht anfassen lassen, wuerde alle anknurren und nach den Kindern schnappen. Zu meinem Glueck landete ich wieder bei meiner damaligen Pflegemami und ihrer Familie.

Mein Rudel und ich
Mein Frauchen wuenscht sich schon einen Hund, seitdem sie denken kann und surft gern im Internet. Zufaellig oeffnete sie im August 2004 die Vermittlungsseite der Dortmunder Tierschutzorganisation Arche90 und stiess dort auf meinen Hilferuf. Schnell nahm sie Kontakt auf, Besuche folgten und es war gegenseitige Liebe auf den ersten Blick. Da ich nicht in meiner Pflegefamilie bleiben konnte, weil sie bereits zwei eigene Hunde hat, beschloss ich "die fremde Frau" zu adoptieren. So zog ich am
16. August 2004 (He, das ist jetzt mein Geburtstag!) in ein Haus mit Garten ein, habe ein eigenes Koerbchen, eine Hundetransportbox und teile mir den Rest mit Monika, ihrem Mann Siegmar und ihrem gemeinsamen Sohn Mirko. Ich Sturkopf passe dort gut hinein - die anderen sind aber doch wohl aus haerterem Holz geschnitzt.

Das kann ich schon
Ich bin stubenrein, kann allein bleiben, fahre leidenschaftlich gern Auto, gehe raus - sobald dieses magische Wort gesprochen wird (es sei denn, es schuettet draussen aus Kuebeln), liebe ausgiebige Spaziergaenge und mag andere Haustiere wie z. B. Kaninchen und Wellensittiche. Ausserdem kann ich Woerter/Befehle gut erlernen und auch miteinander kombinieren (Sitz, Gib Pfoetchen, Komm, Nein, Runter, Schluss). Ich bin definitiv kein Couchpotatoe und spiele gerne den Chef (wenn man mich laesst)!

Das habe ich gelernt
Haende bedeuten jetzt immer etwas Gutes!

Fuer Hunde gibt es doch tatsaechlich spezielles Hundefutter!

Ich weiss jetzt, was Rangordnung und Erziehung bedeuten und habe Vertrauen gefasst. Dank liebevoller Konsequenz, Motivation mit Erfolgserlebnissen und den staendigen Versuchen, mir NICHT Dinge beizubringen, die ich NICHT tun soll, sondern das, was ich ersatzweise machen soll (= negative Befehle in positive umwandeln), habe ich meinen Platz in der Rang- und Rudelordnung erkannt.

Von 2004 bis 2006 besuchte Rudelfuehrerin Monika mit mir die Hundeschule des Tierheims Schwerte-Westhofen
 und wir haben viel gelernt. Die wichtigsten Kommandos wie Bleib, Fuss, Hier, Komm, Nein, Platz, Sitz, Stopp, Aus, OK einschliesslich der Hoer- und Sichtzeichen kommen mir schon aus den Ohren raus. Je nachdem, wie mein Frauchen sich dabei verhaelt (denk' an deine Koerpersprache, Maedel!), werden sie auch schon mal ignoriert. Im Grossen und Ganzen klappt es aber hervorragend mit Leine. Ohne Leine gehe ich nicht direkt so bei Fuss wie das gewuenscht wird, sodass mein Frauchen denkt, es wird wohl mit der Begleithundepruefung nix. Schau'n wir mal und ueben weiter jeden Tag. Das Training soll mir schliesslich Spass machen.

Das spiele ich gern
Fangen, Zerrspiele wie Tauziehen (Maenno, meine Gegner gewinnen immer) und Suchspiele drinnen: Such das Leckerchen. Wo ist die Stoffmaus, der Stoffhase, das Tau? Und draussen: Such das Leckerchen. In welchem Loch wohnt die Feldmaus? (Huch, jetzt ist sie schon wieder entwischt!) Eichhoernchen, dich kriege ich: Hier bin ich in meinem Element. Leider muss ich dieses Spiel meistens vorzeitig abbrechen, da ich a) nicht auf den Baum komme und b) mein Rudel nach mir verlangt und mich zurueck ruft.

Am liebsten mag ich
Ueberall "Zeitung lesen", Revier markieren, Eichhoernchen jagen, Katzen aus dem Garten scheuchen und Wildschweinen nachstellen. Ach so, es geht hier um's Fressen - Sorry! Na gut, also neben den ueblichen zwei Hauptmahlzeiten und Leckerchen mag ich zum Fressen gern Pansen, getrocknete Lunge, Kaese (bis auf Harzer Roller, Pfui, Baeh!), Fleisch- und Leberwurst (krieg' ich aber kaum, heul), gekochte Kartoffel, altbackenes Brot, Kohlrabi, Moehre, Paprika, Sellerie, Schlangengurke, Apfelsine, Banane, Feige, Dattel, Kiwi. Hilfe, bin ich jetzt etwa Vegetarier? Natuerlich werden alle Leckereien von meiner taeglichen Futterration abgezogen, damit ich nicht wie ein gestopftes Wuerstchen aussehe.

Das verwirrt mich
Das typische Signal anderer Hunde fuer die Aufforderung zum Spielen: Da weiss ich nicht, was ich davon halten soll. Sind wir Freunde? Machst du mich etwa an? Frauchen meint, da sei bestimmt in der Welpenphase mit dem Kampfhund was verkehrt gelaufen. Auf Anhieb kapiere ich das immer noch nicht. Aber wer mich nicht nervt, den lasse ich auch in Ruhe. Lieber ist mir, wenn ich zum Spielen auffordere.

Torkelnde Gestalten, tiefe Stimmen, Gelaechter (Lachen die jetzt ueber mich?), geschaeftiges Gewusel, wenn ich im Koerbchen bleiben muss (Was geht da jetzt bloss ab?) und Koffer packen (Hallo, bin auch noch da! Wo geht es hin? Wer faehrt wann wohin? Nehmt ihr mich auch mit?). 

Und dann sind da noch starker Wind von vorn oder hinten. Das Meer (He, das laeuft mir hinterher! Pfui, schmeckt das komisch!). Sand (Hilfe, ich versinke! Warum werden meine Pfoten heiss?).

Ach ja, und die, die mich nicht ganz voll nehmen. Ich bin zwar klein, aber genauso ein Hund wie alle anderen. Ich kann nicht nur suess und putzig sondern auch ganz schoen grantig werden.

Das mag ich gar nicht
Grosse Rueden finde ich schrecklich und belle sie an, sofern ich sie noch nicht kennen gelernt habe. Passiert das ohne Leine, bin ich nicht mehr zu halten, rase auf meinen vermeintlichen Rivalen zu, halte keinerlei Sicherheitsabstand ein und belle dann los. Mein Frauchen laesst mich daher in unbekanntem Gelaende kaum von der Leine, damit sie nicht anschliessend knapp 6 kg Hackfleisch mit nach Hause bringt. Sie meint das ein oder andere Mal schon recht entnervt, ich sei echt groessenwahnsinnig. He, damit Ihr es alle wisst: In mir steckt doch ein Chihuahua. Und der glaubt bekanntlich, jedem "Elefanten" gewachsen zu sein! Aber was ist, wenn die nicht verdutzt mir Winzling das Feld ueberlassen?

Hier hat mein Rudel noch einiges mit mir vor, damit ich dieses Verhalten aendere. Es ist nur nicht so einfach, jemanden Gleichgesinnten ausserhalb des Hundeplatzes zu finden, mit dem die Gewoehnung an das gleiche Geschlecht geuebt werden kann. Aber wie ich meine Zweibeiner kenne, kriegen die das auch noch in den Griff.

Igitt – es schuettet wie aus Kuebeln. Ein Hundemantel mag zwar schick und warm, wasserfest, winddicht und atmungsaktiv sein. Den Menschen wird das Gefuehl vermittelt, uns Hunde vor extremer Kaelte schuetzen zu muessen. Ich fuehle mich aber ohne Hundebekleidung viel wohler, auch wenn ich in der kalten und nassen Jahreszeit ab und zu ein wenig zittere.


Was wir noch lernen muessen
Es kann nur einen geben = strikte Einhaltung der Rangordnung!?!

Ich kann eine Aktion nur mit einer moeglichen Reaktion verbinden und lerne ausschliesslich aus Erfolg und Irrtum. Also Frauchen, streng dich gefaelligst an! Mensch und Hund verstehen einander oft deshalb falsch, weil sie die Koerpersprache des anderen unterschiedlich deuten. Meine Zweibeiner muessen weiter darauf achten, keine widerspruechlichen Botschaften zu senden, damit keine Verstaendigungsprobleme zwischen uns auftauchen:

Ich beobachte meine Menschen sehr viel genauer als sie mich. Um mir nicht versehentlich eine falsche Botschaft zu uebermitteln, achtet auf Eure Koerpersprache!

Verhalte ich mich falsch, muesst Ihr Euer Verhalten ueberdenken. Habe ich verstanden, was Ihr von mir erwartet?

Wurde mein Fehlverhalten rechtzeitig (innerhalb der naechsten 3 Sekunden) geruegt?

Das habe ich gut gemacht? He, also bitte das Loben nicht vergessen! Und uebrigens: Wo bleibt meine Belohnung?

Ich bin niemals nachtragend. Und Ihr?

Das Ruedenproblem (ich habe damit doch keins!?) ist erkannt: Hier muss mein Frauchen weiter an sich arbeiten, dass sie rechtzeitig meine volle Aufmerksamkeit erhaelt und ich sie ansehe und nicht meinen vermeintlichen Rivalen.

So langsam bekommen wir das auch in den Griff. Dank Ueben mit Training Discs, reichlich Loben und Ablenkung durch Leckerchen, vorsichtiger gegenseitiger Annaeherung und Gewoehnung machen mir angeleint Rueden in meinem Revier - bis auf einige Ausnahmen - nichts mehr aus und ich ignoriere sie einfach. Damit dies ueberall gelingt, arbeiten wir daran. Frauchen hofft, dass sie den Rest mit dem Beuteltraining (siehe unter: Beuteltraining) in den Griff bekommen wird.

Agility
Am 8. Maerz 2006 haben wir mit Agility begonnen. Mein Frauchen war am Anfang skeptisch, ob das gemeinsame Ueben mit noch unbekannten Hunden auch zu einem gemeinsamen Ergebnis fuehren wird. Seitdem ich begriffen habe, worum es geht, bin ich mit Feuereifer bei der Sache.

Nach dem Training bin ich so richtig fix und fertig und verbringe die naechsten zwei bis drei Stunden zu Hause mit Schlafen und Doesen in meinem Koerbchen. Auch mein Frauchen sieht nach dem Training ziemlich mitgenommen aus, als haette sie ein Fitnesstraining absolviert, und schnappt oft nach Luft.

Ich kann schon ueber verschiedene Arten von Huerden und durch den Reifen springen, den Tunnel und die Tuete durchlaufen, den Steg und die A-Wand ueberqueren und kurz auf dem Tisch sitzen oder liegen bleiben. Bilder vom Training findet Ihr in unserer
Online-Fotodatenbank.

Und wieder einmal zeigt sich, dass der Mensch der Schwachpunkt im Zwei-/Vierbeiner-Team ist. Erstaunlich, wie wenig mein Frauchen ihren Koerper oder ihre Haende unter Kontrolle hat, wenn sie versucht, mir die Richtung auf dem Parcours zu zeigen. Bloss nicht gegen die Hindernisse stossen oder eines uebersehen. Nebenbei muss sie sich auch noch merken, was die Trainerin als naechstes sehen will. Wie war das noch einmal mit den Richtungs- und Seitenwechseln? Tja, dumm gelaufen, wenn man gerade mit dem Nachbar-Zweibeiner gequatscht hat! Lustig ist auch, wenn sie sich wie eine Schneekoenigin freut, wenn etwas supertoll geklappt hat und vor lauter Aufregung vergisst, mich sofort wieder anzuleinen. Da geht schon mal der "Ich guck mal eben bei den Nachbarn-Teufel" mit mir durch.

Ach ja, und dann spielen da auch noch die Wetterverhaeltnisse auf dem Uebungsgelaende eine Rolle. Bei feuchtem und matschigem Untergrund muss mein Frauchen sich schon recht anstrengen, mich und die Hindernisse im Auge zu behalten, um nicht ploetzlich den Boden unter den Fuessen zu verlieren und sich mit schmerzendem Hinterteil auf der Erde wieder zu finden. Bei so einem Sauwetter zeige ich mich vor allem am Reifen recht unlustig und versuche, zwischen dem Gestell oder aussen herum zum naechsten Hindernis zu gelangen.

Im Sommer 2007 wurden wir in der Fortgeschrittenengruppe aufgenommen. Mit den uns bisher unbekannten Hindernissen Wippe und Slalom wurde ich langsam vertraut. Mein Frauchen baute zusaetzlich die Kommandos Aussen, Rechts, Links und Voraus mit ein, um mir von vornherein zu zeigen, wie es auf dem Parcours weitergeht. Wir zwei hatten gemeinsam sehr viel Spass. Im Fruehjahr 2010 musste ich das Agility-Training unerwartet aufgrund einer nicht klar erkennbaren Krankheit aufgeben.

Eine anfangs diagnostizierte Epilepsie stellte sich erst nach mehreren Tierarztbesuchen und Untersuchungen in Tierkliniken als Perinealhernie linksseitig heraus. Sie wurde am 16. August 2010 erfolgreich operiert - allerdings musste ich kastriert werden. Mein Frauchen hat dann gleich meine Zaehne sanieren lassen – jetzt fehlen mir insgesamt acht Beisserchen. Wie es in einem alten Sprichwort heisst: Ein Unglueck kommt selten allein. Am 15. November 2010 wurden ein gutartiger Oberlidtumor am rechten Auge (Talgdruesenepitheliom) und eine tief im rechten Ohr sitzende Granne entfernt. Am 20. Januar 2011 wurde die Perinealhernie rechts operiert.

Seit meiner Genesung ueben wir zu Hause im Garten. Die selbst gebastelten Huerden, der Kinderkriechtunnel, der Kinderfahrradreifen und die Slalomstangen warten auf ihren naechsten Einsatz.

Trick Dogs
Zwar bin ich kein Zirkushund und will auch gar keiner sein, aber ich kann inzwischen ein paar Kunststueckchen: Durch den Fahrradreifen oder ueber selbst gebastelte Huerden (vom Frauchen natuerlich, nicht von mir) springen, durch die Beine laufen, twisten, winken, Fuenf und Zehn geben. Pfh, Pfoetchen geben kann doch jeder! - Rolle machen und bei PENG umfallen (aber nur ganz kurz, bin doch nicht tot!). Durch jede Art von hundetauglichen Gebilden, die einem Tunnel aehneln, duese ich im Sauseschritt. Geht jemand in die Hocke und ruft Hopp, springe ich ihm in die Arme. Ich belle auf Kommando, wenn mir jemand eine Faust zeigt oder das Hoerzeichen Gib Laut verwendet. Beim Kommando zurueck gehe ich langsam rueckwarts.

Feld-, Wald- und Wiesenparcours mit balancieren auf Baumstaemmen, klettern auf Wurzeln und Abenteuer am Bach machen grossen Spass. Leckerchen erschnueffeln in allen Variationen zwischen ausgedienten Socken, Zeitungspapier, in Laubhaufen, auf dem Boden drinnen und draussen sind eine hoechst willkommene Abwechselung fuer ein Ueberraschungspicknick.

Maennchen mache ich nur in stehender Ausfuehrung auf den Hinterbeinen. Dass ich dabei mit dem Hinterteil auf dem Boden sitzen bleibe und nur den Oberkoerper aufrichte, dass klappt bei diesem Kommando gar nicht. Jetzt versuchen wir "Wie macht das Haeschen?" – und siehe da, aller Anfang ist schwer, es geht doch! Frauchen haelt ihre Hand vor meine Brust, ich lege meine Vorderbeine drauf und recke mich in die Hoehe, der Rest bleibt am Boden. Geschafft! Jetzt muessen wir das Ganze nur noch ohne Armhilfe zustande bringen.

Weitere Tricks sind: Slalom durch die Beine laufen, Zeitschriften aus dem Zeitungskorb holen, mein Hundespielzeug in die Kiste räumen, die Leine bringen und vieles mehr.

Beuteltraining
Mit uns im ersten Agility-Kurs waren Hund Timmi und sein Frauchen Tanja. Nach jeder erfolgreichen Uebung warf Tanja einen Futterbeutel, den Timmi freudig apportierte und prompt zu ihr brachte. Anschliessend durfte er eine kleine Menge Futter daraus fressen. Timmi liess sich - im Gegensatz zu mir - kaum durch irgendetwas auf dem Hundeplatz ablenken.

Das ist auch etwas fuer uns, hat mein Frauchen beschlossen. Sie moechte jetzt zusaetzlich zu all den anderen Sachen, die wir gemeinsam unternehmen, mit mir und Beutel trainieren. Sie hofft, dass wir dadurch unsere Bindung vertiefen und ich sie in allen Situation als Rudelchef akzeptiere und mich gleichzeitig an ihr orientiere. Ziel ist, kann man sagen, dass ich lernen soll, dass Monika meine Rudelfuehrerin ist. Sie allein bestimmt, wann ich aus dem Beutel fressen und wann ich mit ihm spielen und ihn apportieren darf. Der mit Hundefutter gefuellte Canvas-Beutel bietet willkommene Abwechslung. Eigentlich will ich nicht nur spazieren gehen, sondern jagen! Entwickelt wurde diese Erziehungsphilosophie von Jan Nijboer.
 

Die ersten Schritte wurden am 3. August 2006 schnell in die Tat umgesetzt. Futterbeutel gekauft, mir wurde mein komplettes Spielzeug weggenommen und gefuettert wurde ich jetzt nur noch direkt aus dem Beutel! Wo ist bloss mein Futternapf geblieben?

Aber apportieren? Das ich nicht lache! Frueher schon, wenn ich Lust dazu hatte, habe ich mir mein kleines, gelbes Plueschhaeschen geschnappt, bin zu einem meiner Zweibeiner gelaufen und forderte sie zu lustigen Zerrspielen auf. Wenn dann jemand das Spielzeug geworfen hat, habe ich es auch wieder gebracht, aber nur, solange ich Spass daran hatte. Alles andere nehme ich weder mit dem Fang auf noch trage ich es mit mir herum!

Und nun so etwas! Was soll das bloss? Wieso ist das Futter in einem Beutel, ich komme nicht dran, sondern nur mein Frauchen? Und sie ist jetzt auch noch der Bestimmer? Rausgekriegt habe ich schon folgendes:

An den ersten beiden Tagen bin ich ein paar Mal hinterher gelaufen. Frauchen lobte mich, hielt den Beutel in der Hand fest, oeffnete ihn und hat mich zur Belohnung etwas daraus fressen lassen.

Danach hat sie eine ca. 1 ½ m lange Leine an dem Futterbeutel befestigt. Ich lief wieder hinterher und versuchte ihn mit meinen Pfoten festzuhalten. Immer dann, wenn ich ihn mit der Nase anstupste, bekam ich zur Belohnung wieder etwas Futter aus dem Beutel.

Ich bin so hungrig! Bisher habe ich kein grosses Interesse an dem Beutel gezeigt. Nun ist er aber mit Fleischwurst gefuellt!

Seit Samstagabend fange ich an, die Sache zu durchschauen. Jetzt versuche ich sofort den Futterbeutel zwischen die Zaehne zu nehmen und kurz festzuhalten. Umgehend bekomme ich etwas daraus zu fressen. Frauchen lobt mich und sagt begeistert Apport. Mann, das ist vielleicht anstrengend. Sobald meine Begeisterung bei dem Spiel nachlaesst, packt Frauchen den Beutel erst einmal wieder ein.

Sonntagabend gab es erneut ein Highlight. Ich habe den Futterbeutel nach dem ersten Werfen zu Monika (sass in der Hocke) gebracht und ihr in die offenen Haende gelegt. Lob und Futter! Ich habe es kapiert! Bingo!

Wir muessen jetzt weiter Hausaufgaben machen. Drinnen im Haus und draussen im Garten klappt es jetzt hervorragend. Der Beutel wird jetzt ohne Leine geworfen, weil ich mich dauernd in der Leine verheddere. Allerdings befinde ich mich jetzt zur Absicherung an einer 5 m langen Leine. Weiss ueberhaupt nicht, was das soll. Hey, ich laufe schon nicht mit der Beute fort - ich kann den Futterbeutel allein sowieso nicht oeffnen.

8. August 2006: Heute haben wir das erste Mal nach dem Spazieren gehen auf einer grossen Wiese am Waldrand geuebt. Solange das Gras kurz genug und keine Disteln in Sicht sind, kann ich gar nicht genug vom Apportieren bekommen.

18. August 2006: Ein Schritt zurueck. Bei dem normalen Gassi gehen interessiert mich mein Beutel ueberhaupt nicht. Fast alle Huendinnen im meinem Revier sind laeufig. Was interessiert mich da mein Futter?

Auch ohne Kurs haben wir die Umstellung geschafft. Nachdem ich mein Revier markiert und ein wenig die Umgebung erkundet habe, bin ich voll auf Frauchen und den Futterbeutel fixiert. Auf Wanderungen zusammen mit meinem Rudel warte ich stets ungeduldig auf die gemeinsame Jagd. Pausen nutze ich gerne dazu, auf mich aufmerksam zu machen, damit ich zwischendurch Beute machen kann.

Seit einem Malheur Ende Oktober 2006 bekomme ich morgens als Ausnahme wieder Futter aus dem Napf. Ich befand mich im Garten auf Eichhoernchenpirsch. Das Eichhoernchen ist mir nur zufaellig auf unsere Linde entwischt, dabei hat es jedoch die aus Nachbars Garten ergatterte Walnuss fallen gelassen. Die habe ich mir geschnappt - Walnuesse sind ja so lecker - und ich habe sie versucht zu knacken. Leider bin ich kein Eichhoernchen. Jaul! Seitdem ist ein unterer Zahn leicht wackelig und eine Beuteltraining-Ruhepause ist angesagt. Hurra, jetzt gibt es auch mal Futter, ohne mich dafuer anzustrengen!

6. Dezember 2006: Heute ist Nikolaustag! Das Eichhoernchen hat mal wieder eine Walnuss in unserem Garten liegen gelassen, die ich natuerlich sofort gefunden habe. Aua – das tut weh! Ein Unglueck kommt selten allein: Mein unterer, mittlerer Schneidezahn ist wackelig. Der Tierarzt musste ihn am Donnerstag ziehen. Ich kleiner Kerl sehe jetzt mit meiner ersten Zahnluecke so niedlich und unschuldig aus …

Dank Beuteltraining und dem heißen Sommer 2006 verliere ich die Angst vor Baechen und Teichen. Gern loesche ich meinen Durst am Uferrand. Die dort lebenden Tiere interessieren mich gar nicht. Gluecklicher Eddie apportiert lieber den Beutel. Es ist immer wieder spannend und eine echte Herausforderung, den Beutel in manchen Verstecken ueberhaupt aufzuspueren.

Seit 2008 klappt es dank Preydummy besser mit unserer gemeinsamen Kommunikation und Zusammenarbeit. Zu Hause erhalte ich mein Futter weiterhin im Napf. Sobald wir draussen sind, geht es auf zur gemeinsamen Ersatzjagd. Gemeinsam zum Erfolg - das ist spannend, macht Spass und beschaeftigt mich koerperlich und geistig.

Appell an alle Hundeliebhaber
Zweibeiner sind schon ziemlich merkwuerdige Hunde. Meistens sind sie groesser als wir, duften eindeutig anders und koennen ungewoehnliche Dinge tun, z. B. Haushaltsgegenstaende benutzen. Aber wir Vierbeiner koennen viel besser hoeren und riechen als sie. Trotzdem koennen Mensch und Hund ein harmonisches Team bilden. Wir muessen uns gegenseitig vertrauen. Lernt uns mit Zeit und Geduld zu verstehen!

Hunde sind kein Spielzeug und kein Ersatz fuer ein Menschenbaby! Vergesst es - auch wenn wir noch so niedlich aussehen - uns in der Babysprache zu unterrichten!

Nehmt Eure Vierbeiner an die Leine, wenn andere Zweibeiner mit/ohne Hund, zu Fuss oder auf fahrbarem Untersatz entgegen kommen. So lassen sich Konflikte vermeiden. 

Lasst einen voruebergehend vor einem Geschaeft angeleinten Hund immer in Ruhe. Bitte nicht fuettern und streicheln ohne Einverstaendnis des Halters!

Bitte entsorgt doch die Hinterlassenschaften Eurer treuen Gefaehrten, wenn mal aus Versehen auf dem Buergersteig, der Strasse oder oeffentlichen Plaetzen das grosse Malheur passiert ist. Passende Utensilien gibt es ueberall zu kaufen, oftmals werden sie sogar kostenlos angeboten. Zur Not tun es doch auch die duennen Plastiktueten, in denen wir das gekaufte Obst und Gemuese nach Hause transportiert haben. Zu ekelig? Nein danke, dafuer zahle ich doch Hundesteuer? So nicht: Entweder ueberlegt Ihr Euch das frueher und schafft Euch einen entsprechend kleineren Hund an (kleiner Hund = kleines Haeufchen, grosser Hund = ?) oder aber Ihr verzichtet drauf. Schon mal reingetreten, nicht gemerkt, mit nach Hause in die gute Stube genommen und anschliessend sauber machen muessen? Na also, es geht doch so einfach, etwas fuer unseren guten Ruf als verantwortungsvolle Hundebesitzer zu tun!

English Version

About me
Allow to introduce myself: Eddie, Chihuahua-Mix, born 2002, male castrated dog, size up to shoulder 10 inches, whole size 14 inches, weight 6 kg / 13,2 lbs (labile).


My nicknames are Ede, Grummelbacke (grumble ol' man), Kragenbaer (Asiatic Black Bear), Schnuffel (Snoozer) or Stollentroll (gallery troll).

Golden years on four paws

2016-08-25: Now is the time to say farewell.
Today, after a long happy dog-life Eddie is gone over the rainbow bridge. Thanks for the wonderful time that we were allowed to spend with you. Eddie – you dog with character – we miss you so much!

Starting in Spring 2016:
In case of my hearing and vision problems I now dislike car rides. In good weather I like best to be in the garden area. Here I know myself and can be alone after my needs.

My sight is very poor. I try hard to check my environment. But I overlook one or another obstacle or misjudge the circumstances. It takes some time out for walking on a leash in slow motion. My sense of smell is functioning properly – maybe I could get lost without leash.

Sometimes I stand still in a room, a corner or behind a door, remain there and consider about what doing next. The dog owners put a quick end to my aimless wandering in my trust home. As soon as I show signs of unrest I am carefully maneuvered into a spacious transport cage and the door closes behind me. If serves me my nose are here actually goodies on the soft padded cushion. Well: Enjoy your meal! Snuggle down in the dog pillow and Goodnight! If it was up to me I would only eat, relax and sleep.

A longstanding active and docile companion with character changed into a 14 years old (76 human years) quiet and senile dogs senior.

Starting in Winter 2015:
My humans say from one day to the next I am getting older and lovingly call me grandpa. At home they install a baby gate, so that I cannot play alone on the stairs. Automatic openable doors are not available. Sometimes that is the reason that I am manhandled by a sheet of glass.

Now I am hand-tame and in closer need of affection. My world slowed down. My movements are easy-going. I like to have forty winks often and like to sleep a lot. Before I go out I stop dead in my tracks and check the situation. Slowly I am losing my hearing ability and my eyesight. Sometimes I do not come back if someone is calling me or I cannot orient myself in familiar surroundings. Time and again I refuse to be part of activities which was fun earlier. I dislike hiking tours. Short tours and daily walks through the park are my odds-on favorites. Preferably I ride in the car. Woof, yowl and whimper - no longer do I like to be transported in the dog box! Fasten doggie seat belts, please! I like riding in the back seat of the car – so I never miss a trick!

After a new surgical extraction I lost my back teeth. Feeding is just rare fun. And anyway, was there something to eat in my dog bowl today? For worse my bones pain or I have circulatory problems. For better I am the whippersnapper with ants in the pants like in former days. In the latter case I do not understand, that my humans are surprised then and look pretty stupid. Will they lose their faculties?

Up to Autumn 2015:
I became 13 years old in August 2015. That
is roughly 72 years for human beings. I am fit and feel on top of the world. I enjoy my life as a single dog and do not mind being part time alone. With pleasure I still travel by car in the dog crate, visit friends and go on holiday trips. Over the years I lost some teeth and have problems with my eyesight in the dark. From time to time I hear poorly.

Old dog - so what?
Depending on the day or weather, I try to decide between going outside for long walks, taking a sun bath by enjoying a break from everyday life in the garden, relaxing in front of the fireplace and/or I am looking forward to tender loving care. I still get
enthusiastic about Agility at home in our garden, intelligence games and new tricks.

My history
At the time I was born I was living together with a Pit bull-/Staffordshire-dog in a family with a lot of problems. My previous foster family fetched me away as they had seen that someone kicked at me with his feet. After a short acclimatization I was negotiated into a family with cats and active children. In summer 2004 I lost my home again. There was no place for me to stay longer, because a baby dog arrived, my pack wanted to go on holiday. They said that I didn't allow anybody to touch me, that I snarl at everybody and I wanted to snatch at the children. My luck was to get back to my foster mother and her family.

My pack and me
My current dog owner wanted to have her own dog since she was a child. When surfing on the internet in August 2004 she came across the site of an animal rights group in Dortmund. There she found me crying for help. As soon as possible she contacted and visited my foster family. It was love at first blush. I could not stay any longer at my foster family, because they had two of their own dogs at home in their flat. So I decided quickly to adopt the "stranger". Finally I moved on 2004-08-16 (Wow! That's my birthday now!) in a house with a garden. I am the owner of a dog basket, a dog transportation-box and will share the rest with Monika, her husband Siegmar and their son Mirko. I am a stubborn dog well fitting into this new family and a sly old dog - but they are definitely cut from harder wood.

My first skills
I am house-trained, can stay at home alone, I am an impassionate car-driver, go outside (Let's get out) as soon as this magic word is spoken (unless it's bucketing down outside), love a copious walk away. I accept other pets like rabbits and budgerigars. Also I can easily learn words/commands and can combine them very well (Sit, Give Paw, Come, No, Off, Finish). I am definitely not a couch-potato and gladly act as the boss number one (if I get the chance)!

Things I have learned
Hands are boding well!

Special dog food is now available for me! I was only used to get something from the table.

I now comprehend the meaning of hierarchy and education and I believe in confidence. Due to consequence, motivation with success experiences and the constant tests to avoid to do things I am not allowed to do but rather something I have to do alternatively (= to commute negative commands in positive) I found and accepted my place in the hierarchy and pack.

From 2004 until 2006 my leader (alpha dog) Monika was learning together with me in the dog school of the animal shelter of Schwerte. We have made good success. The important commands like Stay, Heel, Here, Come, No, Down, Sit, Stop, Out, OK including the sign language are put and smoked in my pipe - and through specific conduct (pay attention to your body language, gal) I ignore commands by some means or other. Without a leash I am not walking exactly nearby my leader. That's the reason that Monika is thinking not to pass the companion dog exam. So it goes and we practice every day. The training must be fun for me.


My favourite games

To play tag, tug-of-war (Gosh! My opponents are always winning this game.) and seeking games inside: Seek for the treat. Where is the soft toy mouse, the rabbit, the rope? And outside: Seek for the treat. In what mouse hole does the field mouse live? (Oops! Now she escapes!). Squirrel, I will get you: I take to it like a duck to water. Unfortunately I must drop out of this game because a) I cannot climb up the tree and b) my pack is ordering me back.


I like that best
All over the world "reading newspapers", marking my territory, hunting squirrels, scaring cats away from our garden and being after wild hogs. I see! You want to know something about feed. Very well then! Besides my normal two meals a day and treat I prefer paunch, dry lung, cheese (except for "Harzer Roller". Ugh!), pork sausage and liverwurst (Gosh! Miss them - howling), cooked potato, old bread, kohlrabi, carrot, green and red pepper, celery, fresh cucumber, orange, banana, fig, date, kiwi fruit. Help me, am I now a vegetarian? Of course and sadly only in moderation and ground-off from my daily dog food rations. So that I do not end as a stuffed sausage.

I am confused about this
The characteristic signal from other dogs "Come and play with me!" I do not understand. Are we friends? Do you want to chat with me? Monika thinks that there must have been something wrong during my childhood with the "fighting dog". Straightaway I don't figure it out. But who isn't a pain in my neck I leave him alone. I prefer to ask for the next play at first!

Lurching figures, deep voices, laughing (Are they laughing about me?). Busy throng if I have to stay in my dog basket (What goes on?) and packing bags (Hello, here I am! When and where are you going? Who is going? Do you take me with you?).

And then there is freshening wind in front or behind me. The ocean (Hey! That paces around. Ugh! It tastes freaky.) Sand (Help, I am sinking! Why get my paws hot?).

Aye, and the kind of human beings, who dismiss me. Indeed I am a small dog but in almost the same manner as other dogs. I can be not only cute as a button but also very grouchy.

Things I dislike
Large-sized male dogs are very bad and I begin to bark if I didn't get to know them before. If this will happen without a leash, nobody has a chance because I will decide to keep him at arm's length. I can't stand it any longer without any safe distance and will stop only in front of the other dog with a loud bark. That's the reason I have to go with a leash in unknown territory, because my family wouldn't like to bring short 6 kilograms of minced meat home. At several times my enervated leader Monika meant I will get too big for my boots. Hey! You have to know about something: I put a Chihuahua in my pocket. And a Chi always is believing he can take an elephant on! But what will happen if the others will not leave the field for half pint me?

My pack has in mind a lot of plans to change my behaviour. It is not so easy to find like-minded people beyond the dog place where we can practice the acclimatization to the same male species. But I know my biped will get a grip on this.

Ugh! It is raining buckets. A dog coat is very fancy, breathable, gives warmth, blocks wind and sheds rain and snow. Humans have the feeling that they have to protect us dogs against severe cold. That may be so. But I feel better without dog coats, even if I tremble a little bit during the cold and wet season.

What we need to learn
Who is the boss - to know the rules and one's limitations!?!

I can only associate an action with a reaction and learn exclusively by success or mistake - also leader Monika you have to work hard on this! Often there is a misunderstanding between humans and dogs because they have a different interpretation of each other's body language. My family has to look after the signs not to send out controversial messages, so that the communication will work effectively between us:

I keep an eye on the human beings more successfully than they on me. In order not to forward a false message  to me you have to pay attention to your body language!

If I act by mistake you have to reconsider your behaviour. Perhaps we didn't get along well together?

Malpractice? Did you reprove me within 3 seconds?

Well done! Hey! Please don't forget the praising. And by the way: Where is my reward?

I never bear a grudge. What ails you?

The problem with other male dogs (I don't have any problem with that!?) is well spotted: Here my leader has to work very hard to get my attention early enough so that I will watch her and not the assumed rival.

Slowly we get that under control. Practicing with training discs, a lot of commendation and diversion with dog goodies (between-meals snacks), careful approach and acclimation I accept and ignore other dogs - with a few exceptions - if I am on the leash. To ensure that it will work at any time and any place my leader Monika hopes to master it with the dog food training (see below: Training with a dog food bag).

Agility
We began with Agility on 2006-03-08. First my leader was very sceptic if the common practice with other, unknown dogs will come to a positive result. Shortly after I understood what to do and how it works I was arduous in this new business. Generally speaking I have a lot of fun with Agility. After the training lessons I am exhausted and tired. The next two to three hours I lie down at home in my dog basket snoozing or sleeping. My leader Monika too looks similar, very battered as if she came out of a fitness center, and often is gasping for breath.

I learned to jump over variations of hurdles and through the tire, run through collapsible and pipe tunnels, cross the dog-walk and the A-frame and sit or lie down a short time on the table. You find pictures from the training in our
online picture data base.

Once again that is a demonstration that the human is the weak point in the biped-/quadruped-team. Amazing how little my leader can keep her hands and body in check if she tries to show me the direction through the show-jumping course. Don’t hit a snag (hurdle, dog-walk, yada-yada-yada) or lose sight of something. Along the way she must keep in mind what the trainer wants to see next. What was about the shifts in direction and changes of ends? Well! Shit happens! What’s this tittle-tattle with an immediate neighbour? Howdy, the ball’s in our court! Also funny if she is as pleased as Punch at something on the spur of the moment and she is forgetting in a fever of excitement to take me at leash at once or she has taken her eye off her dog. Joker Eddie - the devil is in the details - let’s take a short look to disturb the neighbour-dogs. Dear me!

The weather too plays a decisive role on the exercise area. With wet and slushy bedrock Monika has to exert herself to keep from slipping and find herself on her dirty backside. And last but not least a wee bit with myself, because I am unmotivated to do something on slushy ground too. Particularly at beastly weather I try to jump through the tire between the frame and ground or want to go round the tire to the next obstacle.

In summer 2007 we were accepted as members in the advanced Agility group. We made ourselves slowly familiar with the unknown obstacles see-saw and weave-poles. My leader integrated the commands Outside, Right, Left and Go ahead to know a priori in what direction it will go on soon in the course. Together we had a nice time.

In spring 2010 I had to stop with the Agility training because of my nebulous sickness. After several visits to the vets and in animal hospitals they came to the conclusion that I didn’t have epilepsy, but a perineal hernia at my left backside.

2010-08-16 I was in surgery and they had to castrate me – to be on the safe side. I got my teeth fixed with a professional tooth cleaning – now eight of my teeth are entrusted to the care of the tooth fairy!

As the old saying goes: When it rains, it pours. 2010-11-15 the vet removed a benign tumor from my right upper eyelid and an visceral awn from my right ear. 2011-01-20 the vet operated on the perineal hernia at my right backside.

Since my recovery we practise carefully Agility at home in our garden. The self-made hurdles, a tube (toy for children to crawl through), a juvenile bicycle tire and the weave-poles await their next mission. 

Trick Dogs
In fact I am not a circus-dog and I do not want to be the actor in a dog and pony show but I have a good command of some skills: Jumping through the bicycle tire. I can jump over self-made, little hurdles (self-made by my human beings, not from myself) or through human legs. I can twist, wave, give five or ten - give paw is for beginners! - and make a roll. I will drop dead too if they nudge me with the fingers or point to me with BANG - but only for a short time, because I am definitely not a dead dog! Through all kinds of formations which are fitting for dogs I whiz through in a rush. If someone is crouched and shouts Jump, I will jump directly into his arms. With command back I slowly go backwards. If someone shows me a fist or says Speak I start barking on command.

Show-jumping courses in the field, forest or meadow with balancing on logs, climbing on roots, adventures at the creek are a great amusement. Snooping for goodies in all variations between old socks, newsprints, in bunches of leaves or on the ground inside and outside are a most welcome diversion for a surprise picnic.

To Sit up is only working with balancing on my hind legs (that’s Stand up)! That I thereby remain sitting with my backside on the ground and only sit up with my upper part of my body, that doesn’t work with this command. Now we try it with “What does the rabbit do?” - and lo and behold - all beginnings are difficult – it works this way! I need the help of Monika by holding my front legs for my dog balance. I place my forelegs on her hand and stretch up. My bottom stays on the ground. I brought home the bacon! As I get stronger I will be able to balance without her arm-assistance.

Further tricks are Slalom through the legs, retrieving magazines out of the newspapers-basket, putting away my dog-toys into the box, bringing the leash and much more.

Training with a dog food bag
Dog Timmi and his leader Tanja were with us in the first training course. After each successful exercise Tanja threw a dog food bag which is joyfully retrieved by Timmi and he brought it promptly to her. Afterwards he was allowed to eat a smidgen out of the bag. Unlike Eddie Timmi had no problems on the playground with other distractions.

My leader Monika decided that it will hit the spot! She wants me to train with a bag in addition to all the other things we undertake together. She hopes to forger closer links with me, that I will accept her in all situations as leader of the pack. She alone determines whether I can eat out of the bag and when I can play with it or have to retrieve the bag. The canvas-bag filled with dog food) provides an acceptable alternative. To all intents and purposes I don’t want to take a walk but rather I will hunt! This approach has been developed by Jan Nijboer.


We started this on 2006-08-03.
Dog food bag was bought, my complete dog toys were removed and by now I get my dog food only directly out of the bag! Where has my feeding dish gone?

But retrieving? Very funny! In former times if it was a good time for playing, I snatched up my little yellow plush-rabbit, ran in a hurry to one of my biped and called on someone to play and drag with me and the toy. Whenever someone was throwing the toy I brought it back, I brought it back but only as long as I had a nice time. All other things I do not put into my catch or carry or take it around!

And now such a thing! What is all this good for? Why is the dog food in a bag and I cannot open it, but my leader can? And at present she is the person to decide on everything? Yet I found out the following:

The first two days I ran a few times after the dog food bag. My leader lauded me, held the bag in her hands, opened it, and let me eat.

Afterwards she attached a five foot long leash to the bag. Once again I ran after and tried to hold it tight with my paws. Whenever I nuzzled the bag with my nose, I again got some dog food as a reward.

I am hungry as a hunter! Up to now I am not very interested in this bag. But now it is filled with pork sausage!

Since Saturday evening I get the hang of the retrieving training. Now I try to grab the dog food bag with my teeth and keep hold of it for a short time. Promptly I get some food out of it. My leader is praising me and is saying with enthusiasm: Retrieve! Gee! That is very exhausting. As soon as my enthusiasm while playing is failing my leader will pack the bag away.

A highlight was Sunday evening. After the first throwing I brought the dog food bag back to crouching Monika and put it into her open hands. Laud and dog food! I figured it out! Bingo!

Now we have to do a lot of homework. Inside the house and outside in the garden it works brilliant. The bag is thrown now without leash because I get entangled constantly. Indeed I am for coverage on an 18 foot long sheer leash. What’s all that instead of? Hey! I will not run away with the prey - anyway I cannot open the dog food bag alone.

2006-08-06: Today we had practice for the first time after the walk in the open countryside near the border of a forest. As long as the grass is short and no thistles in sight, there is no excuse for not retrieving.

2006-08-18: One step backwards. During a walk I am not interested in my bag. Nearly all she-dogs in my stomping ground are in heat. How can I be concerned about dog food?

We managed the adjustment without a training course. Shortly after I blazed my stomping ground and sounding out the situation in the surrounding I will completely fix my leader and the food bag. On walking-tours together with my pack I am impatiently waiting for the common hunting. I like to use breaks to call attention to my person so that I can graze prey.

Since a mishap end of October 2006 I applied for an exemption: I get dog food in the morning out of my old feeding dish. I went stalking for squirrels in our garden. As luck would have it the squirrels escaped on the lime tree but lost at the first opportunity the walnut which it snatched from the walnut tree in the neighborhood. I captured the walnut as fast as possible – walnuts are very delicious – and I tried promptly to crack it. Worse luck! I am definitely not a squirrel! Whine! Yip! Yowl! Since that time a lower tooth is a little bit shaky and I need a rest from the dog food bag training. Yippee! Now I will get dog food a few times without working hard for it.

2006-12-06: Ho, ho, ho! Here comes Santa Clause! On Wednesday I found another dropped walnut outside in our garden. Ouch – that hurts me! When it rains, it pours: One of my incisors is waggly. The veterinarian has to pull the tooth on Thursday. Poor guy! I look so pretty with my first tooth space …

Due to the training with the dog food bag and the hot summer 2006 I lost my fear of creeks and ponds. I like to quench my thirst at the waterside. Along the way I am uninterested about the wildlife. Lucky Eddie likes to retrieve the dog food bag. It is very fascinating and a great challenge to sniff the bag out of some hiding-places.

Thanks preydummy! Since 2008 it works better with our communication and cooperation. At home I will get my dog food at the dog bowl. As soon as we go out we start in common with the replacement hunting. Together we will reach success - that is exciting, that is fun and that keeps me busy physically and mentally!

To all who love dogs
Biped are rather curious dogs. Mostly they are bigger than ourselves, smell different and can do unusual things, for example they can use household appliances. But we can hear and sniff much better than humans. Anyway humans and dogs can build a harmonious team. We must trust each other. Learn to understand us with time and patience!

Dogs are not toys and no alternative to a human baby! Forget it - also we are looking so cute - to teach us in baby language!

Hold your dogs at the leash if other biped with/without dog, on foot or on sets of wheels will approach. For this reasons you can play for safety.

Let a dog at leash in front of a store alone. Don't feed or pet him without permission of the dog owner!

Sometimes we have to do number two. Please clean it up if we did it by mistake on the sidewalks, the street or public places. You can buy dog dirt waste disposals everywhere. Often you can get them for free - in case of emergency you can use the small plastic bags which we carry home full with fruits or vegetables. Nasty? No, thank you, for this I pay dog license? It's not as simple as that! Either you consider that as early as possible or you will buy a smaller one (small dog = little dog's muck, big dog = ?) or you live without a dog. Did you ever step into dog waste, took it with you into your home sweet home and have to clean it up afterwards? Very well then! It is so easy to do something for our good reputation as a responsible dog owner!